„Nur die harten kommen in den Garten“

Mit bester Laune brachen vier "Burschen" von Trisport Erding am 1. Juni früh morgens zur Ruderregattastrecke nach Oberschleißheim auf, um dort am triathlon.de-Cup teilzunehmen, der heuer erstmals unter neuer Verantwortung von "triathlon.de" organisiert wurde. Bereit zum Anfeuern waren die Trainer Franz Groß, Dani Mau sowie Frauke und Martin Schönfelder.

Für die Schüler D startete Gabriel Schönfelder, für die Schüler C Mark Bittner und Yannis Schönfelder. Während bei den Schülern D (Jg. 06/07) bereits ein Duathlon (200m Laufen, 1km Radfahren, 200m Laufen) in der Ausschreibung stand, sollte in allen anderen Altersklassen die Auftaktdisziplin das Schwimmen sein. Aufgrund der widrigen Wetterverhältnisse, zeichnete sich aber schon Tage vor dem Wettkampf ab, dass auch die anderen Starter auf das Schwimmen verzichten müssen. So absolvierten auch Mark und Yannis einen Duathlon, jedoch über 400m, 2,5km, 200m.
Unsicher war bis zum Wettkampftag, ob Florian Eberl, der Erfahrenste der TriKids, an diesem Tag  schwimmen würde. Da die tatsächlich gemessene Wassertemperatur im Becken der Ruderregattastrecke aber nur 11,7°C betrug, wurde für alle Athleten das Schwimmen durch Laufen ersetzt.

Schließlich startete als Erster Gabriel bei trockenem, aber kaltem Wetter. Die Aufregung vor seinem ersten Wettkampf konnte man ihm kaum anmerken und auch von den anderen acht Startern ließ er sich nicht aus der Ruhe bringen. Er erkämpfte sich einen dritten Platz in 7:03 min.
Mark Bittner, ebenfalls ein "Duathlon-Rookie", kämpfte hart mit seinem Team-Kollegen Yannis Schönfelder im kleinen, stark besetzen Feld der Schüler C. Mark erreichte einen hervorragenden vierten Platz (10:28 min) und Yannis den Platz sechs (10:59 min). Beide waren zufrieden mit ihrem Rennen und gaben das Radfahren als Disziplin mit dem größten Spaßfaktor an. 
In der Zwischenzeit hatte sich der Himmel verfinstert und es kam, wie Florian es vorausgesehen hatte: Pünktlich zum Start der Jugend A zusammen mit den Junioren (2,5km Laufen, 20km Radfahren, 1,25km Laufen) begann es wieder zu regnen. Florian schlug sich hervorragend und biss sich allein bis ins Ziel durch. Da im gesamten Rennen Windschattenfahren erlaubt war, hatten sich einige schnelle, darunter auch Kaderathleten, zusammengetan und konnten so ordentlich ihren Vorsprung ausbauen. Florian finishte als Vierter in einer Zeit von 57:33 min. Fazit von Florian "Wieso starte ich mit lauter Verrückten im Regen zu einem Duathlon, wenn es im Ziel noch nicht mal was zu essen gibt?"








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