Neulinge erkranken am Triathlonfieber

An einem kalten Sonntagmorgen trafen sich 8 TriKids, um auf dem historischen Boden des Olympiaparks die Herausforderung des Stadttriathlons München anzunehmen. Eine Zusammenfassung des Tages von Dani Mau.


Das Schwimmen in den Schülerklassen A,B und C (bis 13 Jahre) fiel der kalten Außentemperatur von unter 12°C zum Opfer. Die Organisation entschied sich, nur das Radfahren und Laufen durchzuführen. Gestartet wurde in den jeweiligen Altersgruppe in 5-Sekunden-Abständen als sog. "Jagdstart". Die Jugend B und A (ab 14 Jahre) durften einen regulären Triathlon-Wettkampf absolvieren.

Als Erste war Julia Rebhan (10) in der Schüler-B-Klasse an der Reihe. Für sie war das ihre Triathlon- bzw. Duathlon-Premiere. Schnell fand Julia den richtigen Rhythmus beim Radfahren und die Runde war flott absolviert. Dennoch musste sie einige Konkurrentinnen ziehen lassen. Beim Laufen gab sie alles und schaffte mit Stolz den 21. Platz ihrer Altersklasse.

In der mit mit 5 TriKids besetzten Schüler-A-Wertung war die Konkurrenz von 24 Startern stark, aber nicht unschlagbar. Patrik Neu (13) als super Schwimmer bedauerte es sehr, dass seine Lieblingssportart ausfiel. Jedoch glänzte er auch an Land mit Schnelligkeit und erreichte bei seinem ersten Triathlon vor allen anderen Schüler-A-TriKids als Neunter das Ziel. Ganz knapp dahinter landete Jonas Peis (12) auf den 10. Platz, sein Kommentar: "Gut, dass wir nicht schwimmen mussten, es war schon so sehr kalt." Einer super Radzeit folgte leider eine etwas langsamere Laufzeit. Mit einem packendem Schlusssprint beendete Clemens Gerland (11) sein Rennen und konnte sich auf Rang 12 vorschieben. Die geschlossene Mannschaftsleistung rundete Julian Lux (12) auch mit einem Endspurt ab und wurde 16. Franziska Wimmer (13) hielt bei den Schülerinnen A die Farben des Trisport Erding hoch. Mit dicker Jacke kämpfte sie sich auf dem Rad durch die Kälte, um sich dann beim Laufen bergauf der Jacke zu entledigen und mit schnellen Füßen ins Ziel zu kommen. Franziska wollte die erste Disziplin (Schwimmen) nicht missen, musste sich aber der Entscheidung der Kampfrichter beugen.















Ab der Jugend B darf mit Rennrad gefahren werden und diese Tatsache stellt hohe Ansprüche an die Athleten, vor allem bei nassen Straßenverhältnissen, wie an diesem Tag. Florian Eberl (14) kam nach dem Schwimmen gut ins Rennen und hatte auf dem Rad eine aussichtsreiche Position bis kurz vor dem Wechsel. Während er mit der Konkurrenz um jeden Meter kämpfte war die letzte Kurve vor der Wechselzone einfach zu eng. Bremsen war viel zu riskant auf diesem nassen Untergrund. Florian entschied sich dazu die "Energieabsorbierung" eines Strohballens zu testen und stieg kurzerhand über den Lenker ab, landete auf den Füßen und sprang bevor ihm die Helfer zur Seite stehen konnten wieder auf seine Rennmaschine und fuhr in die Wechselzone. Nach diesem Vorfall fiel das Laufen zwar schwer, aber er beendete das Rennen mit einen tapferen 14. Platz.

Lange mussten alle auf den Start von Eva Peis (16) warten, denn die Jugend A startete mit den Erwachsenen zusammen. Das Schwimmen erfolgte im Jagdstart - alle 5 Sekunden ging ein Athlet ins Wasser. Auf den 400m konnte Eva schon 5 Athletinnen einholen und wechselte schnell auf das Rad um eine flotte erste Runde zu absolvieren. Leider fuhr ihr auf der 2. Radrunde eine Konkurrentin ins Hinterrad, so dass beide mit gebrochenen Speichen das Rennen aufgeben mussten. Eine bittere Tatsache, ein Rennen mit einem Materialschaden aufgeben zu müssen - jedoch waren alle Beteiligten froh ohne Verletzungen davongekommen zu sein. Glück im Unglück.






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