Sicherheitsmaßnahmen beim 17. Stadttriathlon Erding

Liebe Triathleten,

wir erhalten seit gestern immer wieder Mails, in denen wir zum Teil harsche Kritik an den Sicherheitsmassnahmen  am gestrigen Sonntag einstecken müssen. Diese betreffen zum Teil die ausgesprochene Neopren-Pflicht  für alle Teilnehmer beim Schwimmen, zum anderen die große Anzahl der ausgesprochenen Disqualifikationen.

Dazu möchten wir wie folgt Stellung beziehen:

Bei diesen Maßnahmen, die von den unabhängigen Wettkampfrichtern des Bayerischen Triathlon-Verbandes festgelegt wurden, handelte es sich um Sicherheitsmaßnahmen, die die volle Unterstützung des Trisport Erding e.V. haben.

Sie dienten dazu, die Sicherheit aller Teilnehmer am diesjährigen Stadttriathlon zu gewährleisten. Mit Kopfschütteln und Unverständnis sehen wir die zum Teil herbe Kritik einiger Teilnehmern.
Muss es denn erst zu Todesfällen beim Radfahren oder Schwimmen kommen (wie dies in letzter Zeit geschehen ist) damit ein Umdenken in den Köpfen der Sportler einsetzt?
Ist denn die Jagd nach Sekunden so wichtig, dass man dafür die Gesundheit und sogar das Leben von sich selbst, aber auch von unbeteiligten Dritten, in Kauf nimmt?

Wir meinen: Nein.

Verständlich ist die große Enttäuschung derjenigen, die am Sonntag ohne Neopren-Anzug angereist sind und daher nicht am Triathlon teilnehmen konnten.
Gerade im Bereich der Volkstriathleten stand aber nach dem Tod eines Teilnehmers beim Triathlon in Ingolstadt beim Schwimmen auf der Volksstrecke der Sicherheitsaspekt an erster Stelle.
Wir hatten zwar auf unserer Webseite zwei Tage vor unserem Triathlon auf eine möglichen Neoprenpflicht hingewiesen - dem konnten aber viele Teilnehmer nicht nachkommen weil sie sich einfach nicht im Besitz eines Neo befinden und eine Anschaffung doch mit einem hohen Kostenaufwand verbunden ist.
Wir bedauern dies sehr. Eine Alternativ-Veranstaltung in Form eines Duathlon bestehend aus Laufen und Schwimmen (von einigen Athleten vehement gefordert) wäre aber für die große Zahl von Teilnehmern einfach nicht realisierbar gewesen.

Für uns nicht nachvollziehbar ist dagegen die Kritik an der Tätigkeit der Wettkampfrichter und der konsequenten Disqualifikation bei Verstößen gegen die Starßenverkehrsordnung.

Sowohl auf unserer Webseite als auch in der Athleteninfo und erst recht bei der Wettkampfbesprechung wurde auf das absolute Rechtsfahrgebot und die rigorose Bestrafung bei Nichtbeachtung hingewiesen. All diejenigen, die dieses Gebot trotzdem nicht befolgt haben, wurden zu Recht disqualifiziert.
Sie verschaffen sich einen Vorteil gegenüber jedem, der sich an die Regeln hält. Darüber hinaus gefährden sie sich und andere. Und nicht zuletzt setzen sie den Fortbestand des Stadttriathlons Erding aufs Spiel in einer Zeit in der es immer schwieriger wird, eine solch attraktive Strecke anbieten zu können.
Dies kann alles nur durch ein Höchstmaß an Sicherheit und den Einsatz von vielen freiwilligen Helfern und Ordnungskräften realisiert werden.

Wir hoffen auf das Verständnis all derjenigen, die auch im nächsten Jahr an einem Stadttriathlon in Erding teilnehmen wollen - hoffentlich dann bei schönerem Wetter und wärmeren Wassertemperaturen.

Euer Organisationsteam Stadttriathlon Erding

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