Klein aber fein, das Sommerfest zum Jubiläum

Kaum wird es Zukunft, ist es Gegenwart, war es Geschichte.

Das Sommerfest. Klein, fein. Weg vom Netz. Fort von telefonischer Erreichbarkeit und Datennetzzugängen. Auf dem Bauernhof von Katja und Hans. Da musst du die Anhöhe aufs Feld hinauf stapfen, um mit deinem schlauen mobilen Telefon die Außenwelt zu erreichen. Wenn du das willst. Das Bedürfnis danach überhandnimmt. Plötzlich.

Dank Anke können wir das Sommerfest (erneut) miterleben......

Aus diesem Grund erholen sich Eltern gern mit Ihren Kindern in der W-LAN freien Zone des angrenzenden Bauernhofs und machen Ferien. Damit die Kinder mal spüren wie es ist im Hier und Jetzt ohne technisches Equipment und das www. und soziale Netzwerke.  Und sie selber auch - die Erwachsenen sind ja oft noch die größeren Smartphonejunkies… - ich weiß wovon ich rede, bin ich doch kürzlich beim Skaten auf das meinige gefallen … Display kaputt… da gehen Welten unter, wenn es nicht mehr funktioniert!

Ich schweife ab… also WIR machen keine Ferien, sondern FEIERN heute am Samstag, den 15. Juli auf dem Bauernhof in Tankham bei Bockhorn. Hans hat die Maschinenhalle freigeräumt, um für einen Regenschauer gewappnet zu sein. Das Wetter zeigt sich heute von seiner unbeständigen Seite und keiner weiß wie es wird… Schlussendlich wird es halten und ein wunderbarer Nachmittag mit Sonne, Wolken, somit daher angenehm warm, nicht zu heiß nicht zu kalt werden und uns erlauben, auf den Bierbänken im Außenbereich Platz zu nehmen.

Getränke stehen in der Kühlung, der große Grill wartet auf Grillzeug, die Hüpfburg, die Katja her gefahren hat wird aufgepustet. Bierbänke gestellt. Nach und nach tröpfeln die Gäste auf den Hof. Ein selbstgebasteltes Schild weist sie ein, wo es hin geht. Salat und Kuchen bringen sie mit und kreieren damit eine reichhaltige Tafel an bunten Leckereien. Hier und da gesellen sich auch Mitglieder dazu, die ich bislang noch nicht kannte.

Das ganze Fest ist einfach. Verzichtet auf Superlative und Programmpunkte. Hans ist inzwischen aufs Feld gefahren und Katja hat den guten gastgeberischen Blick auf die Dinge und Notwendigkeiten. Gespräche entspinnen sich über Sport, gegangene Jakobswege, Alltägliches und Bewegendes. Es wird gegessen, getrunken und geredet. Gemütlich plätschert der Nachmittag dahin, bis später die Kids von Ihrem Wettkampf vom Ammersee zurückkommen und tatsächlich noch so viel Energie übrig haben, um die Hüpfburg zu rocken.

Die Gründungsmitglieder im Interview
   

Einige der Gründungsmitglieder haben sich eingefunden. Nicht jeder konnte kommen, es ist ja Sommer und da gibt es auch anderes zu erleben. Otti, Winfried, Bernd, Hans-Jörg sind da. Eine kleine Ehrung ist vorbereitet mit der wir bis 18.00h gewartet haben. Die vorständigen DREI überreichen ein kleines „sportliches“ Präsent und die Gründer zeigen sich mit ihren jeweiligen Geschichten erkenntlich.

„Warum?“ Ist die erste Frage. „Was hat euch dazu bewegt, den Trisportverein zu gründen und mit zu machen?“

  
Winfried ist der Visionär, Trisport und einen Triathlon soll es auch in Erding geben. Als Abteilung des TSVs werden hier die ersten Schritte sorgsam einen vor den anderen gesetzt. Über den legendären Abend in der Pizzeria habe ich bereits zu einem anderen Anlass berichtet. Winfried hat es nicht leicht, wenn man die partnerschaftlich gemeinte Skepsis Ottis bedenkt, die sich erst mal damit schwer tut, auf der Begeisterungswelle Winfrieds mitzuschwingen. „Da kommt richtig viel Arbeit auf dich zu“. Ja, stimmt Otti, so war es gewesen, ist es und wird es weiterhin wohl auch sein. Und auch du lässt dich irgendwie mitreisen und bist ausgesprochen initiativ. Bedenke Otti, wenn es deinen achtjährigen Einsatz in der Laufszene nicht gegeben hätte, wo wären all die Lauffreudigen untergekommen? SO viele Schüler hast du zum Laufabzeichen gebracht und im Frühjahr von der gemütlichen Couch auf die Beine gescheucht. „Immer wieder“ sagst du „begegnen mir  Menschen auf der Straße, die sich daran erinnern“,   denen du mit deiner übergreifenden Motivation, deiner Geduld und deiner Erfahrung das „Laufen“ beigebracht hast. Du hast Spuren hinterlassen. Und Winfried, sicherlich ist es gut, dass Otti ab und zu mal auf die Bremse deines Sportwagens Namens Pioniergeists tritt… damit du dich nicht vollends verausgabst. Immer Vollgas, immer geht was – ist  deine Devise… den Eindruck habe ich gewonnen. Leg dein Veto ein, wenn ich hier falsch liege. DANKE.


Hans-Jörg und Ilka sind passionierte Orientierungsläufer, als sie sich vor 25 Jahren auf die Suche nach einem Verein machen, der einen Lauftreff anbietet. Da hatten sie den richtigen Riecher und treffen auf gleichgesinnte ambitionierte Läufer, denen sie sich anschließen können. Bis heute sind sie dabei geblieben, haben in den Anfängen die kleinen Triathlons bestritten., Hans-Jörg schwimmt im Winter vor mir auf der Schwimmerbahn, bestreitet einige Radausfahrten. Er hat sich überdies  einige Jahre, dem Sponsoring und  dem KidsRun verschrieben und dazu beigetragen, den lauffreudigen  Kindern unbeschreiblich schöne sportliche Erlebnisse zu bescheren. DANKE.



Bernd
, dem heutigen Justiziar unseres Vereins trieben wohl ähnliche Motive zum Beitritt, wie Hans-Jörg und Ilka. Wege laufen in der Gemeinschaft mit Menschen gleicher Interessen. Der Triathlon hat sich dann entwickelt. Aus dieser anfänglichen Motivation ist nun eine 25Jahr währende, engagierte und aktive Vereinsmitgliedschaft geworden. Sportler wie die Zeit vergeht! DANKE.


Der Sommertag neigt sich dem Ende zu. Die Gäste lösen sich von ihren Sitzen. Sie packen an, räumen auf. Die Luft der Hüpfburg wird raus gelassen, gemeinsam zusammengerollt und in den Hänger gepackt.  
Schön wars. Liebe Katja, lieber Hans. DANKE.

AN.ders
Im September 2017


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