Läufer.und.Vögel; Lauf10! 3/10

Von bunten und schrägen, sportlich und verdauungsaktiven Vögeln

Am dritten Donnerstag vom Lauf10! ist das Wetter durchwachsen, nicht zu kalt nicht zu warm, der Himmel ist bedeckt - für mich und einige andere die optimalen Bedingungen zum Laufen. Wir sind drei weniger als am verregneten Donnerstag und doch so viele. Katja und ich freuen uns sehr über die rege Teilnahme.


In Wolnzach, zum Abschlusslauf - am Freitagnachmittag, dem 30.06.17 - kann jeder zeigen, was er laufen kann. Die ein oder anderen, sofern nichts Wichtigeres anliegt, möchten sich der Herausforderung stellen, das ist heute schon klar, als wir in die Runde fragen.

Ein Ziel zu haben ist gut, dann läuft es sich ambitionierter und du weißt warum du auf den Beinen bist. Ist das Ziel dann in greifbarer Nähe, scheint es gar nicht mehr sooo wichtig. Der Weg dorthin ist das eigentlich entscheidende daran. Denn den bist DU gegangen. Das Ziel ist die Belohnung.

Es ist klar, dass allein unsere wöchentlichen Treffs nicht ausreichen, um am Tag W (Wolnzach) fit zu sein. Jeder ist angehalten, mindestens zwei bis dreimal zwischen den Donnerstagen seinem Fitnessstand entsprechend zu trainieren und zu regenerieren. Da helfen einem die Trainingspläne auf der Smartphone App gut weiter. Der Tag „W“ soll Spaß machen, und der Zieleinlauf zum Erlebnis werden. Und auf dem Finisherfoto gut aussehen ist ein ebenfalls erstrebenswerter Vorsatz.

Inzwischen sind wir routiniert - aller guten Dinge sind drei -  und praktizieren den Warm-up semiprofessionell. Beine, Arme, Hüfte, Hampelmänner -  fit und frisch! Die Bewegungen sind flüssig, die Muskeln  auf Betriebstemperatur und der Kreislauf angekurbelt.

Locker, leicht und langsam laufen wir uns ein, drehen die erste Vierhundertmeter-Runde mit Zwischeneinkehr an der Vogelvoliere entlang und ich frage mich: „Wer schaut da mehr?“ Wir auf die bunten oder die bunten auf die schrägen Vögel, die vor ihrem Zaun hin und her laufen? So schräg sind wir ja gar nicht, halt eher sportlich als bunt. Also hin und zurück, die Backend–Läufer mit Katja abfangen und dann ab zur Lauf ABC Gerade.
Ich gehe in Vorturnerposition und stehe einen Moment still, als es passiert. Nun, es ist ja  Mai und die Bäume schlagen aus und auf den Bäumen sitzen freie Vögel und diese Vögel haben Verdauung und Trainer im Visier. So ein Vogel muss es wohl gewesen sein, der mir dieses feuchte Gefühl auf dem Kopf tropfte. Katja hat geistesgegenwärtig eine Sofortdiagnose gestellt: Ja, Vogelweiss auf deinem Kopf, so’n Schei...! Ich wisch mal kurz drüber und nachdem Katja sagt, das bringt Glück, belasse ich es dabei und ergebe mich diesem Glücksmoment.

Jetzt hopsen wir den Hopserlauf hin - dann laufen wir vor- und rückwärts im Wechsel und praktizieren weitere ABC-Übungen. Das läuft sich fast von allein, jeder in seinem Tempo und seinem angemessenen Maß an Wiederholungen.
Es geht anschließend übers Brückchen in die Achthundertmeter Runde, die darf je nach Kondition und Belastungsgrad zwei oder drei Mal gelaufen werden. Wir treffen uns wieder am Brückchen und laufen locker aus in die letzte Runde.
Wer noch nicht genug hat, kann die Treppen hoch und runter joggen bis die Gruppe vollständig eingetroffen ist...
Gemeinsam lockern wir die  Muskeln  bis der Elefant kommt. (Erklärung für Uneingeweihte: Die Übung mit dem Rüssel ...). Achilles und Wade erfahren  auf den Treppenstufen ihre wohltuende Dehnung. Eine Stunde Training liegen hinter und ein entspannter Abend vor uns mit dem guten Gefühl, unserem Köper etwas Gutes gegönnt zu haben.

In einem bewegten Körper wohnt ein gesunder Geist, sag ich mal... der eigentliche Spruch war etwas AN.ders, aber immerhin ähnlich.

AN.ders
07.05.2017


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