Hunde.im.Regen

Lauf10! der Zweite

Es ist einer dieser letzten Apriltage. Einer deren an denen es von morgens bis abends regnet. Das hat es bereits am Vortag. Katja und ich haben tausend Fragezeichen im Kopf, als wir nachmittags überlegen, ob der Regen nun aufhört und wenn nicht, wie viele Lauf Zehner sich vor die Tür trauen.
Ein weiterer Bericht zum Lauf10! von Anke Lau.


Nass und fröhlich :-)

Die Laufuhr zeigt neunzehn Uhr. Kein Regenstopp in Sicht. Es regnet Hunde und Katzen vom Himmel. Nur Oskar kommt zu Fuß. Ein echter Hund. Ein Langhaardackel, der sein Frauchen und Herrchen zum Training begleitet.
Und - ich traue meinen Augen nicht, weitere sechzehn Schweinehundbegleiter unserer Lauf 10er ziehen ihre virtuellen Schweinehündchen willenlos zum AFG, um mit ihnen anschließend durch den Stadtpark zu Sporteln. Respekt. Das sind drei mehr als letzten Donnerstag, und da hat es nicht geregnet.
Sprüche wie 'Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung.' reden Sonne in diesen Abend. Wir stellen uns in die Runde, tippeln, tänzeln im Regen Lieder wie „I’m singing, I‘m dancing in the rain“ Oder „It’s raining men“ auf den Lippen und ich denke, ist es nicht schön. Also liebe Läufer: Der erste Schritt „Train your brain“ zu Deutsch, „rappel dich auf, lieg nicht faul auf der Couch; ist getan. Die Stimmung ist herausragend, als würden nicht Regentropfen sondern Glücksdiamanten aus grauen Wolken gleiten.

Und bevor ich es vergesse, es geht hier nicht vordergründig um Regen und Hunde, sondern um Laufen. Deshalb blenden wir die romantischen Gedanken rund um den Regen mal aus und mobilisieren uns weiter, damit wir nun endlich einlaufen können in den Stadtpark. Ähnliches Programm wie beim ersten Treff: einige kleine Runden laufen auf der 400 Meter Bahn. Auf der Geraden dann wieder ein wenig Lauf ABC. Oscar ist zum Zuschauen verurteilt und wartet am Wegesrand mit lautem Gebell, uns mitteilend: „Hey, das kann ich auch, Kniehebelauf, rückwärts und Anfersen... . Und so... Jetzt stehe ich hier unnötig und untätig rum. Ich will auch!“ Na, ja... er ist bald erlöst und kann sich wieder in unsere Runde einklinken. Wir bemühen uns eine Gruppe zu bleiben. Klar, in so einem gemischten Team Gruppe kann man nicht für jeden das passende Tempo laufen. Was für den einen zu flott ist, ist für den anderen zu langsam und oder umgekehrt. Also machen wir aus der Not eine Tugend: Der eine läuft halt seine schnelle Einheit und kann bis zum nächsten Mal entspannter trainieren, für den anderen ist es ein wenig Regeneration mit dem Fokus auf Technik, und für den nächsten eine lockere Runde in guter Gesellschaft. Jeder nimmt das mit, was geht. Es ist für Jeden etwas dabei.

Als Belohnung für die Regenläufer gönnen wir uns die große Achthundertmeter Runde übers Brückchen hinweg, Swen mit den vorderen voran, dann ich mit dem Mittelfeld und Katja begleitet das Back-end.
Eine Mitläuferin hat gemessen, wir haben insgesamt um die vier Kilometer bestritten. Und das bereits bei 2/10 Wochen. Hut ab.

Zum Abschluss nun das Dehnen, immer noch im Regen. Katja nimmt die Bestellung für die T-Shirts auf. Nun nichts wie ab nach Hause unter die warme Dusche oder in die Badewanne und dann verdienterweise auf die Couch. Das hat sich Läufer heute mehr als verdient.

Nächstes Mal ist Mai und da werden wir sehen... da schlagen bekanntlich die Bäume aus... und die Lauf 10er wieder zu.

AN.ders
03.05.2017


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