Der erste Donnerstag von zehn

Wir sind 15 zum Laufen entschlossene Menschen. Und zwei blutjunge Trainerinnen. Treffen uns am AFG zum Training im Stadtpark. Katja turnt die Warm Up - Übungen vor. In der Zwischenzeit findet sich der offene Lauftreff der Trisportler ein. Wir „Lauf-Zehner“ mobilisieren uns unter Katjas Anleitung. Anke beschwört das Mantra des Tages, die drei magischen Ls, angelehnt an die Zahl Drei vom Trisport. Drei ist bekanntlich die  Zahl des Trisportlers. Tri = Drei = drei Sportarten, Radeln, Schwimmen und Laufen.
Ein Bericht zum 1/10 Lauf10 von Anke Lau.

Wir beschränken uns heute auf das (L-)aufen. Und beschwören, weil es so schön ist die drei Ls.
Langsam, locker, leicht.



Ziel ist, zehn Kilometer Laufen und Ankommen, um beim Abschlusslauf in Wolnzach durchzuhalten. Zeiten sind hier zweitrangig. Hetzen ist hier kontraproduktiv. Wir bleiben locker im Kopf und in den Hüften, leicht in der Bewegung und langsam. Vor allen Dingen langsam. Wir wollen uns noch etwas sagen können, während des Laufs. Das geht nur, wenn dir die Zunge nicht zum Hals raus hängt und dein Puls an die Obergrenze anschlägt. Leistung ist nicht zwingend mit Bestzeiten zu bewerten.

Am Ostermontag bereits, nach einem verregneten kalten Nachmittag haben sich Unmengen von  Läufern -  und die die es werden wollen - zusammengefunden. Ihren Schweinehund mit und ohne Leine haben sie  mitgebracht. Das ist die erste Leistung im Sinne der „Lauf 10 Definition“.

Auch diesmal sind die Schweinehunde dabei und zur Abwechslung ein echter Hund. Ein Dackel. Bald sind wir mobilisiert und warm und laufen ein in den Stadtpark. Anke als Bremse vorne und Katja aus Auffängerin hinten. Wir wollen eine Gruppe bleiben soweit es geht. Clevererweise ist der Stadtpark lauftrainingstauglich in verschiedene Distanzrunden eingeteilt. Wir entscheiden uns für die 400 Meter Runde und drehen eine. Im Anschluss platziert Anke sich auf einem abgesägten Baumstumpf und demonstriert den optimalen Armschwung in 90Grad Winkel, alle sind dazu eingeladen dem gleich zu tun; Lauf ABC Übungen folgen, Anfersen, Kniehebelauf, seitwärts, rückwärts. Kräftigung der Muskeln, Koordination und Dehnen ist Teil unseres Trainings, damit wir elastisch und verletzungsfrei bleiben. Die Zeit nehmen wir uns. Ist wichtig.

Dann geht es ans Runden drehen. Katja misst die Zeit, und wer zu schnell ist, muss am Ende Kniebeugen leisten. Training mal AN.ders.

Wir dehnen uns am Schluss genüsslich, nehmen die Treppenstufen für das Dehnen von Achilles und Wadenmuskeln her, und nutzen dabei gleich die Gelegenheit, ein „Einsteigerfoto“ zu schießen. Glückliche, entspannte Gesichter. Bis nächsten Donnerstag kann jeder weiter trainieren, nach dem Lauf1o Trainingsplan und oder dem was er daraus macht.

Hier und da wird die Lauf10 App bedient und alle ziehen mit „ihren Hunde Leine“. Nach Hause. Mit dem bewegten Gefühl, etwas bewegt zu haben. Körper, Geist - und: ich wage die Behauptung: „Dem Hund hat es auch gefallen.“
AN.ders - 23.04.2017.


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